Veröffentlicht: Freitag, 11. März 2016 08:00

Innere Landschaften

Es gibt viele Möglichkeiten vor sich selber wegzulaufen, vor dem, was von innen kommt, wenn von außen die Stille "droht." innere landschaftManche Menschen kennen ihre "inneren Landschaften," finden sich ganz gut darin zurecht und halten unangenehme Gefühle, die ja ganz normal sind, aus. Anderen ist es lieber, nicht zu viel damit zu tun zu haben. Manchmal kann das sein, weil man intuitiv weiß, dass, das was vielleicht zu finden wäre, zu groß ist. Dann ist es sinnvoll, sich dem mit professioneller Hilfe  zu nähern. Und manchmal weiß man vielleicht nicht so recht wie...

Wie sieht es denn in Ihnen aus? Können Sie Ihre Landschaften im Großen und Ganzen betreten oder warten da ungeklärte Konflikte oder Beziehungen, alte Verwundungen oder aktuelle Probleme, bei denen Ihnen eine Lösung unmöglich erscheint? Spielen Sie deswegen lieber mit Ihrem Handy, putzen das Haus oder suchen andere angenehmere Zustände, indem Sie sich verlieben, Alkohol trinken, ihre Gedanken (zu viel) reisen lassen? Wie  lenken Sie sich ab, damit Sie nicht mit diesem Schwierigen in Ihnen in Kontakt kommen müssen - falls Sie das überhaupt tun. Oder stellen Sie sich dem, was da kommt und setzen sich damit auseinander?

Die inneren Landschaften entdecken...

Manchmal ist das gar nicht so einfach. Weil es sich so anfühlt, als wäre eine dieser "Landschaften" vorherrschend. Vielleicht leiden Sie unter Ängsten, Depressionen, Erschöpfung, schlechtem Gewissen, einem zu großen Verantwortungsgefühl, Leistungsdruck, Scham und diese "Zustände" sind so intensiv, dass es sich anfühlt, als würde es in Ihnen nur diese "Landschaft" geben und herrschen.

... sie bewandern und bewohnen

Wie wäre es, wenn Sie Ihre Landschaften kennenlernen, in Kontakt mit ihnen treten? TrösterIn werden, wo Sie Verwundungen erlitten haben, sich ernst nehmen beginnen, wo Sie sich entwerten, herausfinden, wo ein kritischer Blick auf Sie selbst passend ist und wo er mehr mit Abwertung zu tun hat und Sie eigentlich kränkt? Das heißt aber auch die Verantwortung zu übernehmen und Hilfesuchende/r zu werden, wenn Sie den Eindruck haben, dass Sie nicht zurecht kommen, mit dem was Sie in sich vorfinden!!

Wie wäre es, wenn Sie sich auch auf die Suche danach machen, wo es Ihnen gut geht, was Ihnen richtig Spaß macht, was Sie bewegt und berührt, wo Sie Freude empfinden und wo Glück?

... und bemerken, dass es viele sind.

Sie haben viele innere Landschaften, auch wenn es manchmal scheint, als gäbe es nur "die eine", die zur Flucht animiert...