Veröffentlicht: Montag, 27. Juli 2015 21:48

Überversorgung in der Schwangerschaft - ein Zeitungsartikel doppler-ultrasound

In der Welt findet sich ein interessanter Artikel über die medizinische Übervesorgung in der Schwangerschaft.

Das Thema liegt mir seit fast 15 Jahren am Herzen. Einerseits weil ich mich - damals  als angehende Juristin - intensiv mit der Frage nach der Versorgung von Schwangeren in den Ländern des Südens - also den "Entwicklungsländern" - auseinandergesetzt habe und damals bereits darauf gestoßen bin, dass sich hier bei uns das andere Extrem zeigt. Tatsächlich gibt es sowas wie eine Überverersorgung in der Schwangerschaft, gleichwohl wie es anderswo an einem Blutdruckmessgerät mangelt und an erreichbaren Krankenhäusern.


Eine Ultraschalluntersuchung, die einen Verdacht mit sich bringt, kann die Schwangerschaft durcheinander bringen, bis hin zum Abbruch.
ÄrztInnen verdienen an den Untersuchungen Geld, jedenfalls mehr als mit dem "Normalprogramm". Frauen fordern die Untersuchungen ein. Die Welt schreibt, dass eine Schwangerschaft heutzutage als "soziales und wirtschaftliches Event" gesehen wird.

pregnancyIn Gesprächen habe ich die Erfahrung gewonnen, dass es als schwangere Frau wahnsinnig schwer ist zu sagen, dass man eine Untersuchung nicht will. Denn es könnte ja sein, dass es sich im Nachhinein als Fehler herausstellt. Und wer will schon so einen Fehler begehen?

Eine mögliche Antwort auf die Entwicklung wäre hinzuspüren. Was möchten Sie? Was stärkt Sie? Wie geht es Ihnen mit Ihrem Körper und mit dem Wesen, das in Ihnen heranwächst?