Veröffentlicht: Sonntag, 26. Februar 2017 22:26

Fastenzeit 2017: Versuche stets, ein Stück Himmel über Deinem Leben freizuhalten! construction 200848 640

Mittlerweile ist die Fastenzeit sehr beliebt. Autofasten, Medienfasten, auf Alkohol, Süßigkeiten oder Fleisch verzichten - das machen ziemlich viele Leute. Dieses Stück "Himmel", das viele von uns im Alltag oft nicht spüren, weil das Spüren im normalen Alltag leicht zu kurz kommt, würde ich gern hervorholen und ja, etablieren. Die Fastenzeit ist lang genug, um sich eine neue gute Angewohnheit zu schaffen. 

Fasten sie etwas, das Ihnen Zeit einbringt!

Mein Vorschlag wäre, etwas zu "fasten", das Sie Zeit gewinnen lässt. Das Fernsehen oder die Zeit im Internet zu reduzieren oder wegzulassen, weniger sms zu schreiben  - oder was immer Ihnen Zeit bringen könnte. Halten Sie schriftlich fest, was genau Sie fasten. 

"Glückstagebuch", "das-ist-mir-gelungen-Tagebuch" - was spricht SIE an?

Für diese Zeit, 20 Minuten morgens, abends oder was immer eine gute Zeit für sie ist, ist mein Vorschlag, dass Sie sich ein Heft zulegen. Das Heft soll Ihnen gefallen. Schöne Dinge müssen nicht teuer sein, können uns aber gut tun. :) 

Manche Menschen haben ein schlechtes Selbstwertgefühl und es tut ihnen gut, wenn sie sich notieren, was sie an einem Tag angepackt haben, vielleicht auch was ihnen gelungen ist.

Andere sehen die Welt durch eine graue Brille und es tut ihnen gut, wenn sie die schönen Momente wahrnehmen lernen und diese aufschreiben. Wir neigen als Menschen nämlich dazu, den Fokus auf das Schwierige, Traurige, Mühsame zu legen. So ein Tagebuch der schönen Momente kann die Wahrnehmung etwas verändern - sofern wir es konsequent schreiben. 

Überlegen Sie sich, was für eine Art Tagebuch Sie führen möchten. Was spricht SIE an, was täte Ihnen gut, womit wollen Sie sich nähren und stärken? 

Was aufgeschrieben wurde, ist nicht mehr so leicht wegzuwischen.

Einige meiner KlientInnen schreiben für eine Zeit lang so ein kleines Büchlein und da entstehen sehr berührende Werke. Menschen, die denken, dass sie gar nichts zusammenbringen schreiben sich plötzlich Dinge auf und schaffen es, zufrieden mit sich zu sein (oder gar stolz!). Was einmal aufgeschrieben wurde, ist nicht mehr so leicht wegzuwischen. Wenn wir in unserem persönlichen "Normalmodus" denken "ich bring eh nichts zusammen", dann vergessen wir das Angepackte oder Gelungene einfach und verbleiben weiterhin in unserer Stimmung. Was notiert ist, bleibt aber da. :) 

Um dieses Stück Himmel zumindest einmal in der Fastenzeit länger frei zu halten, lade ich Sie am Samstag, dem 8.4. lade ich Sie herzlich von 10.00 bis 12.00 zu einem Achtsamkeitsvormittag ein. An diesem Vormittag werden wir mit Hilfe von Achtsamkeitsübungen ganz bei uns selbst sein.